Entwicklungskonzept Kiesabbau Leegebruch, Hohen Neuendorf

Auftraggeber: Kieswerke Borgsdorf/ Kies- und Steinwerke Boerner
Ansprechpartner: Tilman Schulz, Saara Vilhunen
Bearbeitung: 2012-2016
Flächengröße: 36 ha / 650 ha

Das Entwicklungskonzept Kiesabbau Leegebruch stellt eine Gesamtbetrachtung verschiedener Fachgutachten zur Erweiterung eines Kiesabbaugebietes nördlich von Berlin dar. In Erweiterung der Abbaufläche Leegebruch SO I im Hoheitsgebiet der Stadt Hohen Neuendorf soll ein weiteres Abbaufeld für den Kiesabbau erschlossen werden (Leegebruch SO II). Hierzu war es u.a. notwendig, zwei bestehende Aufforstungs-Bebauungspläne anzupassen und Darstellungen des Flächennutzungsplans zu ändern. Neben der Verfahrensbetreuung für alle drei Verfahren wurden die notwendigen umweltbezogenen Gutachten für die Bauleitplanung und das Bergbaurechtliche Genehmigungsverfahren erstellt. Hierzu gehörten Umweltverträglichkeitsstudie bzw. Umweltbericht, Landschaftspflegerischer Begleitplan und Artenschutzrechtliche Prüfung. FUGMANN JANOTTA koordinierte dabei die Abstimmungen zwischen den am Genehmigungsprozess beteiligten Behörden.

Um die außerhalb des Abbaugebiets notwendigen Ersatzmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft sinnvoll in das räumliche Gesamtgefüge eingliedern zu können, wurde für den Landschaftsraum um den Ortsteil Pinnow ein landschaftsräumliches Entwicklungskonzept erstellt. Ziel war es, ein Bild für die zukünftige Nutzung und Struktur der umgebenden Landschaft unter Berücksichtigung der Belange des Arten- und Biotopschutzes, der Erholungsansprüche inklusive Erschließungskonzept sowie des Erhalts der landwirtschaftlichen Nutzung darzustellen. Das Entwicklungskonzept bildet u.a. die Grundlage für die Abgrenzung und Nutzungsfestlegungen der zu ändernden Bebauungspläne und der dazugehörigen Umweltberichte sowie die Änderungen des Flächennutzungsplans. Das Projekt lief über einen Zeitraum von 4 Jahren von 2012 bis 2016.