Olgaareal in Stuttgart

Auftraggeber: Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung Stuttgart
Ansprechpartner: Reinhard Busch
Bearbeitung: 2011
Flächengröße: 3,8 ha

Die Neugestaltung basiert auf dem Kontrast zwischen introvertiert formal gestalteten Höfen und Gärten sowie verbindenden, die Quartiere umfließenden landschaftlich gestalteten Freiräumen. Spielplätze, Vorplatz und KiTa-Park sind darin eingebettet. Für den Entwurf lag die Auffassung zu Grunde, dass die Straße als starke Abgrenzung und Barriere der beiden Areale wirkt. Sie werden daher als separate Räume gestaltet, die jedoch einen übergeordneten gemeinsamen Charakter aufweisen. Beide Areale grenzen sich zur Straße hin ab und erhalten dadurch eine Aufenthalts-qualität.
Die markante Höhensituation mit den unterschiedlichen Niveaus wird zu einem Thema der Gestaltung gemacht. Höhendifferenzen werden über unterschiedliche Ebenen – gestaltete Schollen – inszeniert. Der vorgefundene Ort mit seinen Höhenmodellierungen und Baumskulpturen wird nicht überformt, sondern in der Neugestaltung zitiert und verfremdet dargestellt. Im Zentrum des neuen Wohn- und Geschäftsquartiers befindet sich ein großzügiger nachbarschaftlich organisierter Platz, der mit seinem Baumdach, seinen unterschiedlichen Belagscharakteren, einer großen fest installierten Tisch-Bank-Kombination sowie mit einem Spielareal zum Verweilen einlädt. Gerahmt wird dieser Platz von privaten Gärten, die den einzelnen Häusern zugeordnet sind. Der Platz dient als Gemeinschaftsort und als Gelenk im Quartier.