Nord-Süd-Grünverbindung – Olympiapark-München

Auftraggeber: Landeshauptstadt München, Baureferat Gartenbau
Ansprechpartner: Harald Fugmann, Saara Vilhunen
Bearbeitung: 2016-2017
Flächengröße: 14 ha

Die ehemaligen S-Bahn- und Industriegleisanlagen um den 1988 stillgelegten Olympiabahnhof „Oberwiesenfeld“ sollen in eine öffentliche Grünfläche mit einer wichtigen Verbindungsfunktion für den Rad- und Fußverkehr sowie den übergeordneten Biotopverbund („Nord-Süd-Grünverbindung“) umgestaltet werden. Das Projektgebiet liegt im Stadtbezirk Moosach und ist Bestandteil des denkmalgeschützten Olympiaparks.
Im Nutzungskonzept werden die verschiedenen, zum Teil kontroversen Anforderungen (Naturschutz, Denkmalschutz, Verkehr) an das Planungsgebiet geprüft, konkretisiert und räumlich verortet. Auf dem langen und schmalen Planungsgebiet werden eine Trockenbiotop-Verbundachse, ein schlüssiges Rad- und Fußwegesystem sowie Bereiche für Freizeitnutzungen („Möglichkeitsräume“) untergebracht. Das vorhandene Bahnhofsbauwerk und die Gleisanlagen werden als gestalterisches Element in die Planung integriert.
Das Nutzungskonzept dient als Grundlage für den weiteren Planungsprozess.