Machbarkeitsstudie Sennesee

Auftraggeber: Bielefelder Bäder- und Freizeiteinrichtungen GmbH
Ansprechpartner: Henry Kittel
Kooperation: Ingenieurbüro Obermeyer, Dwif, ProStadt
Bearbeitung: 2006
Flächengröße: 120 ha

Im Zusammenhang mit dem Bau der A26 in unmittelbarer Nähe der für den Sennesee vorgesehenen landwirtschaftlichen Flächen entstand die Idee zur Anlage eines Freizeitsees. Das erforderliche Bodenmaterial zur Trassierung sollte an einer zentralen Stelle gewonnenen werden. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie Sennesee wurde in einem interdisziplinären Team aus Landschaftsplanern, Wasserbauingenieuren, Tourismusplanern und Stadtökonomen die technische und finanzielle Machbarkeit des Sennesees untersucht.
Auf der Grundlage geohydrologischer Untersuchungen sowie tourismusökonomischer und landschaftsplanerischer Analysen wurde ein 32 ha großer See mit einem umfangreichen Angebot für den Freizeittourismus ausgestaltet. Die landwirtschaftlichen Einrichtungen sind in das Konzept eingebunden worden. Für die technische Umsetzung, für die Finanzierung und den Betrieb wurde ein Konzept erarbeitet. Leider ist die Umsetzung gescheitert, da es am politischen Willen mangelte und einige Grundstückseigentümer übertriebene Forderungen an den Grunderwerb stellten.